Rückblick 125 Jahre Landeskirchliche Gemeinschaft
Ein Rückblick auf unser Jubiläum
Mit einem Lächeln im Gesicht schaue ich auf die zwei Tage zurück, an denen wir das 125-jährige Bestehen unserer Landeskirchlichen Gemeinschaft in Hohenstein-Ernstthal feierten.
So viel Gutes. Wo anfangen?
Den Auftakt machten die Saitenspieler.
Ralf Goldhahn mit einer alten Geschichte – noch länger zurück als 125 Jahre. Zacharias und Elisabeth – bei mir bleibt hängen: Vertraue der Wegführung Gottes, auch wenn du sie nicht verstehst. Wie aktuell, noch heute.
Die Präsentation der Historie. Mit viel Liebe wurde die Doku zusammen-gestellt. Manche konnten ihre Großeltern und Eltern erkennen. Humoristisch klang das Programm aus und langsam zog auch ein verführerischer Duft nach Grillwurst in den Raum. Es zog uns in den Garten. Die stolze Zahl von 90 Würsten wurde durch unsere Grillmeister gedreht und gewendet, bis sie in den schon aufgeschnittenen Brötchen landeten.
Der herrlich laue Sommerabend ließ uns bei schönen Gesprächen den Abend ausklingen. Dankbar nahmen wir die Erlebnisse mit nach Hause und freuten uns auf den Festgottesdienst am Sonntag.
Der Sonntag empfängt uns wieder mit Sonne und Wärme. So stehen Wasserflaschen an jeder Seite der Stuhlreihen des gut gefüllten Saals. Darunter sind auch Gäste, die wir länger nicht gesehen haben.
Wir begrüßen sie freudig. Wieder erfreuen uns der Chor und die Saitenspieler. Sie haben viel geübt, um uns Freude zu bringen.
Der Vorsitzende des sächsischen Gemeinschaftsverbandes, Falk Schönherr, spricht zu uns. Mir ist in Erinnerung geblieben: Haltet nicht am Trennenden fest, sucht das Verbindende! Wir erfahren Verletzungen aber unser großer Gott hilft uns dabei, dass Wunden heilen. Für mich steht fest, das nehme ich mit in den Alltag.
Durch viele Grußworte erfahren wir, wie stark die Verbindungen zur Kommune (OB L. Kluge), zur Kirchgemeinde (Th. Rüffer), zur Nachbar-gemeinde Oberlungwitz (R. Flämig), zur katholischen Kirche (K. Baum-gartl) sind. Noch viele andere schließen sich an.
Der Projektchor und die Saitenspieler brachten nicht nur ihre Saiten und Stimmen zum Klingen. Sie berührten auch unsere Herzen. Mit der frohen und beschwingten Melodie des „L‘Chaim“ beenden wir den Gottesdienst. Wieder im Garten warten Kaffee und Kuchen auf uns.
Danke an alle, die diese Zeit organisiert haben. Gemeinsam mit vielen Helfern war es ein „Gemeinschaftswerk“.
Was ist in diesen beiden Tagen nicht alles an uns vorbeigezogen.
Die Menschen der Gemeinschaft haben erlebt: 1. Weltkrieg, Hungers¬not, Weltwirtschaftskrise, 2. Weltkrieg, 40 Jahre DDR, die Wendezeit. Sie haben erfahren: Gott hilft. So schauen wir mit Optimismus in die Zukunft und legen diese in Gottes Hände.
Angela Rüffer


